Bequia & Mehr

Unverfälschte karibische Lebensart, Menschen, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen.
Typisches karibisches Inselleben und Natur in Hülle und Fülle.

Wassersportler kommen in Bequia voll auf ihre Kosten: segeln, surfen, schwimmen, schnorcheln, tauchen – das karibische Meer hält, was seine einladenden Farben dem Auge versprechen.

Als Kontrastprogramm dazu die grüne und gebirgige Hauptinsel St. Vincent. Ein Paradies für Liebhaber tropischer Flora und Fauna.

Wer neugierig auf die Seele des Landes ist, sollte auf jeden Fall einen Tagesausflug in St. Vincents Countryside wagen – auf eigene Faust oder organisiert mit einem Tour Guide. Die Überfahrt von Bequia mit der Fähre dauert nur eine Stunde.

Etwas Abenteuerlust und Sportsgeist vorausgesetzt, kann man auf der Fahrt ins Landesinnere und an den Küsten entlang karibischen Alltag entdecken, wie er nicht im touristischen Hochglanz-Prospekt steht…

Besonders reizvoll ist es, St. Vincents gebirgige Vulkanlandschaft mit ihrer üppigen Vegetation zu erkunden.

Mit 1.200 m Höhe ist der immer noch aktive Soufriere-Vulkan der eigentliche Herrscher St. Vincents. Der Soufrière bedeckt das gesamte nördliche Drittel der Insel. Der letzte große Ausbruch war am Karfreitag im Jahr der Unabhängigkeit 1979.

Wer sich fit genug fühlt, sollte unbedingt bei gutem Wetter den dreistündigen Aufstieg zum Kraterrand mit einem Führer wagen. Die Anstrengung des Aufstiegs wird mit einer grandiosen Aussicht belohnt.

St. Vincent hieß in der Sprache seiner indianischen Ureinwohner „Hairoun“, Insel der Glückseligen. Glückselig bezogen auf die üppige Vegetation, die Fruchtbarkeit, aber auch auf das außerordentlich mild warme Klima. 100.000 Menschen leben hier heute. Die meisten sind Nachfahren der afrikanischen Sklaven, die als Plantagenarbeiter in die Karibik verschleppt wurden. Die Spuren der indianischen Carib-Ureinwohner sind dagegen fast ausgelöscht.